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Allgemeine Informationen

Wohnriester

Die Wohnriester: Förderung für den Hauskauf

Das Bundeskabinett beschloss am 8.4.2008 den Entwurf zur Eigenheimrente, wie Wohnriester offiziell genannt wird. Es ist nunmehr möglich, angespartes Kapital aus einem Riester-Vertrag komplett zu entnehmen und für den Erwerb von Wohneigentum zu verwenden. Dabei ist es gleich, um welche Art von Wohneigentum es sich handelt, ob man kauft, neu baut oder ob es sich um die Entschuldung von Wohneigentum handelt. Die Wohnriester fördert jedoch nur selbstgenutztes Wohneigenturm.



Somit kann gefördertes Altersvorsorgekapital besser für eigengenutzte Wohnimmobilien genutzt werden. Mit Riesterzulagen kann man einen bestehenden Immobilienkredit tilgen und die Tilgungsleistungen können in Zukunft steuerlich begünstigt werden.



Anspruch auf Wohnriester haben alle Personen, die in Deutschland uneingeschränkt steuerpflichtig sind und unmittelbar förderberechtigt sind. Zu diesem Personenkreis gehören auch Personen, die das gesetzliche Rentenalter noch nicht erreicht haben, aber eine Rente wegen Erwerbsminderung oder Erwerbsunfähigkeit beziehen. Unmittelbar Wohnriester-förderberechtigt sind Personen, die Anspruch auf die Förderung der Riester-Rente haben.

Der Vorteil der Wohnriester besteht u.a. darin, dass man zur Erlangung der staatlichen Förderung nicht mehr in jedem Fall zusätzliche Sparpläne benötigt. Man sollte beachten, dass die Wohnriester im Rentenalter bzw. bei Erwerb einer Immobilie besteuert wird.

Inwieweit Steuern auf die Wohnriester überhaupt gezahlt werden müssen, hängt von der persönlichen finanziellen Situation ab. Interessant ist die Wohnriester vor allem für kinderreiche Familien und Geringverdiener. In diesem Zusammenhang sei die Erhöhung der Kinderzulage genannt:

Bisher galten für die Riesterrente sowie Wohnriester: 154 € Grundzulage für jedes Kind plus 185 € Kinderzulage. Neu ist die Kinderzulage in Höhe von 300 € für Kinder, die nach dem 31.12.2007 geboren sind. Nichtverdienende Ehepartner können einen eigenen Vertrag zur Wohnriester abschließen und erhalten Zulagen, auch wenn sie überhaupt keine Beiträge einzahlen.

Wohnriester - die neue Eigenheimzulage mit Förderung und Steuervorteilen

Der umgangssprachliche Begriff Wohnriester hat sich längst durchgesetzt. Offiziell heißt Wohnriester allerdings Eigenheimrente, basierend auf dem Gesetz zur verbesserten Einbeziehung der selbstgenutzten Wohnimmobilie in die geförderte Altersvorsorge, kurz Eigenheimrentengesetz. Das Eigenheimrentengesetz wurde am 29.07.2008 beschlossen und trat am 01.08.2008 mit Rückwirkung auf den 01.01.2008 in Kraft.

Wohnriester fördert die Eigennutzung einer Immobilie. Dabei kann diese sowohl selbst gebaut wie auch gekauft werden, ebenso gilt Wohnriester gleichermaßen für eine Eigentums- oder Genossenschaftswohnung sowie für das eigene Haus. Wichtig ist nur, dass sich die Immobilie innerhalb Deutschlands befindet. Dieser Aspekt der Wohnriester-Rente steht allerdings im Gegensatz zu der im Europarecht als Grundrecht verankerten europaweiten Freizügigkeit.

Ebenso muss der Förderungsberechtigte in der zu fördernden Immobilie seinen Lebensmittelpunkt, also seinen Hauptwohnsitz haben. Förderungsberechtigt für Wohnriester ist, wer in Deutschland uneingeschränkt steuerpflichtig und somit unmittelbar förderberechtigt ist. Dazu gehören auch Personen, die eine Erwerbsunfähigkeits- oder Erwerbsminderungsrente beziehen. Somit haben alle Personen, die ein Recht auf die Riester-Rente haben auch unmittelbares Recht auf Wohnriester und die damit verbundene Förderung. Für Berufseinsteiger, dazu zählen Personen, welche das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, gibt es einen zusätzlichen Bonus im ersten Beitragsjahr, welcher bei Wohnriester direkt gewährt wird und nicht gesondert beantragt werden muss.

Die Altersvorsorge sollte bewusst gewählt werden, um für einen angenehmen Ruhestand vorzusorgen. Ziel ist es, mit Wohnriester die Nutzung einer Immobilie im Alter zu ermöglichen, so dass eine Mietzahlung entfällt. Daraus ergibt sich allerdings auch, dass Wohnriester alleine keine geeignete Altersvorsorge darstellt, denn eine Auszahlung in Form von Geld für den Lebensunterhalt erfolgt bei Wohnriester nicht. Zudem erfolgt auch eine sogenannte nachgelagerte Versteuerung. Dies bedeutet, dass die erhaltenen Förderbeträge in der Rentenphase als fiktives Einkommen der Einkommensteuer unterworfen werden. Dies wird durch ein sogenanntes Wohnförderkonto sichergestellt, auf dem die Wohnriester-F?rderung zudem mit zwei Prozent verzinst wird.

Beachtet werden sollte bei Wohnriester, dass die Verpflichtung zur Eigennutzung eventuellen berufsbedingten Umzügen entgegen steht. Um die Förderung nicht zurückzahlen zu müssen, müssen daher folgende Vorgaben erfüllt sein: es erfolgt nur eine befristete Vermietung während der berufsbedingten Abwesenheit, die Selbstnutzung soll wieder aufgenommen werden und sie wird aufgenommen spätestens mit Vollendung des 67. Lebensjahres des Förderberechtigten.

Insbesondere für kinderreiche Familien oder Geringverdiener ist Wohnriester durch Förderung und Steuervorteile interessant.